Die Lösung (endlich!)
Eine Lösung muss her! Und einfach soll sie sein, damit man sie leicht anwenden und sich leicht merken kann! Also los! Worauf warte ich!?
Okay, okay!
Das Beschriebene zeigt also, dass man sich zu oft mit immer wiederkehrenden Freizeitaktivitäten zufrieden gibt, statt wirklich Neues und Unalltägliches zu erleben. Denn meist geht es doch darum, seine Freizeit so abwechslungsreich und spannend wie möglich zu gestalten, den Alltag komplett hinter sich zu lassen, eine Kristallaktivität zu finden und in ihr neue Kräfte zu tanken.
Mein Lösungsangebot ist das konstruktive Nichtstun.
Löst man sich von den alten Gewohnheiten und vertraut darauf, dass ein Abend auch spannend sein kann, obwohl man nichts geplant hat, öffnet man die Tür für eine unalltägliche Freizeit. Durch die neu gewonnene Offenheit kann alles, was einem in seinem Nichtstun in den Sinn kommt, sofort ausgeführt werden. Dabei spielt Spontaneität natürlich eine große Rolle. Sie ist die Grundvoraussetzung für ein konstruktives Nichtstun. Wer sehr unspontan ist, hat spätestens jetzt mit dem Lesen dieses Beitrages seine Zeit vergeudet. Entschuldigung.
Ist man aber bereit, diese Spontaneität anzunehmen und sich auf ein konstruktives Nichtstun einzulassen, löst man sich von den Zwängen, stets beschäftigt sein zu müssen. Stattdessen begegnet man der Situation wie sie ist. Jegliche Erwartungen sinken. Eine kreative und erfüllende Beschäftigung kommt dann von ganz alleine.
Die Keime für eine erfüllte und unalltägliche Freizeit liegen also im Nichtstun. Im gleichen Maße ist das Vertrauen nötig, dass sich daraus etwas Neues ergibt. Wer nichts tut, dies nicht schlimm findet und spontan entstehende Ideen umsetzt, kommt weiter als derjenige, der nörgelnd auf dem Sofa abgammelt, ständig fragt was man machen könnte, aber selbst keine interessante Antwort geben kann.
Es wird bald egal sein, was man tut; überall findet man neue Ansatzpunkte für neue Ablenkungen unalltäglichen Ursprungs. Und darauf kommt es doch in der Freizeit an.
Wenn ich nichts tue, schlafe ich immer ein.
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