Samstag, 19. März 2011

Freizeit aufpeppen - leicht gemacht (Teil 1)

Das Problem

Ein weit bekanntes Szenario: es ist Freitagnachmittag. Endlich steht das Wochenende vor der Tür. Das Wochenende ist für viele das Wochenhighlight, da man mehr Freizeit zur Verfügung hat als in der Woche. Doch was soll man mit den vielen Stunden Freizeit anfangen? Sicher, es gibt immer was zu tun. Man könnte endlich seine Sparbüchsensammlung der Größe nach anordnen, das Gefrierfach abtauen oder Brot backen. Doch was, wenn alle Freizeitpflichten abgearbeitet sind oder man sie nur noch einen, aber wirklich nur noch einen Tag aufschiebt? Was macht man in der wirklich freien Zeit?

Wenn die Möglichkeit besteht, lädt man sich Freunde ein. Sie sollen helfen, die Freizeit möglichst spannend zu gestalten. Wenn man sich jedoch nicht weiter Gedanken um den Abend gemacht hat, der Plan also nicht akribisch auf Millimeterpapier festgehalten wurde, läuft es immer auf die eine Frage hinaus:

“Dun aws amchne riw tjetz?” *

Es tut mir leid! Ich kann diese Frage nicht korrekt aufschreiben, so oft habe ich sie gehört und so oft hoffte ich, sie nicht wieder hören zu müssen! Doch wer nicht planen will, muss hören! Das ist nun mal das Schicksal eines jeden Nichtplaners. Irgendwann bemerkt einer der Anwesenden, dass der Abend offen und nicht genau geplant ist und stellt die obige Frage. Aber ist die Frage nicht legitim? Schließlich ist der Abend nicht geplant und einfach nur nichts tun, nein, das will man wirklich nicht!

Die Frage als solche ist nicht schlimm. Schlimm sind nur die Ängste und Erwartungen, die bei jedem Ausspruch mitklingen und den Abendhäuptling messerscharf treffen.

* “Und was machen wir jetzt?”

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